DIN EN 1090 – tragende Metallbauteile
Worum geht es?
Die DIN EN 1090 regelt die Konformitätsbewertung von tragenden Verbundwerkstoffen sowie Stahl- und Aluminiumkonstruktionen für den bauaufsichtlichen Bereich. Betriebe, die solche tragenden Produkte herstellen, müssen entsprechend notifiziert und regelmäßig auditiert werden.
Was gilt für Bauherren und öffentliche Auftraggeber?
Sowohl bei privaten Gebäuden als auch bei Gewerbebauten sowie öffentlicher Hand gilt: Auftraggeber sollen vor der Vergabe prüfen,
dass ein Unternehmen normenkonform dokumentiert fertigt und über die geforderten Zulassungen verfügt. Diese Pflicht lässt sich
nicht pauschal an Dritte delegieren.
Arbeiten ohne notwendige Qualifikation können gegen gültiges Baurecht verstoßen; bei Arbeiten mit öffentlichem Bezug besteht zusätzlich
ein starkes Eigeninteresse an sicher dokumentierter Produktion.
Wichtige Punkte in Kurzform
- Unternehmen, die tragende oder sicherheitsrelevante Metallprodukte herstellen, benötigen spätestens seit 01.07.2014 ein EG-/CE-Konzept entsprechend DIN EN 1090.
- Vergaber müssen beim Bieter aktiv prüfen, ob das Zertifikat vorliegt.
- Wer den Anforderungen zuwiderhandelt, bewegt sich außerhalb der Regeln des gültigen Baurechts.
Unser Bezug zur Norm
Wir dokumentieren Produktion und Eignungsnachweise so, dass Ihre Baudokumentation belastbare Angaben erhält –
konkrete Produktabhängigkeiten klären wir im konkreten Vergabegespräch mit Ihrer Planung oder Ihrem Büroingenieur.
Für verbindliche Auskünfte vor Baubeginn:
Kontakt aufnehmen,
Tel. +49 (0) 7151 34131.